Oliaros

Diese Rundstrecke ist eine Einführung zum "ANTIPAROS ROUTES“ Netz von Wanderrouten und könnte sich fast als ein Nachmittagsspaziergang beschreiben lassen. Sie ist für jedes Alter und Fitnesszustand geeignet, und wenn Sie den Sonnenuntergang genießen möchten, wird es besonders empfohlen, der unten beschriebenen Route in umgekehrter Richtung zu folgen.

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Chorio – Pano Psaraliki – Palia Aliki – Strand Panagia

Die zwei Feuchtgebiete, die an dieser Route anzutreffen sind, gehören zum speziellen Schutzregime der nationalen Liste mit kleinen Feuchtgebieten auf Inseln. Feuchtgebiete sind Stellen, die dauerhaft mit seichtem Wasser (süßem, schwach salzigem oder salzigem) bedeckt sind und aquatische Vegetation auf hydromorphischen Böden haben. Das erste Feuchtgebiet, dem Sie begegnen werden, heißt „Pano Psaraliki“. Die Verdunstung des Salzwassers in Kombination mit der Wärme der Sonne und dem Wind ermöglichen dort die Gewinnung von Salz. Das zweite Feuchtgebiet heißt „Lagune Palia Aliki“. Dort wird Wasser durch die Verbindung zum Meer aufgrund der flachen und sandigen Küste und der angemessenen Wirkung der Meeresströme gesammelt. Der Welttag der Feuchtgebiete wird am 2. Februar begangen, um uns an ihren ökologischen Wert und Beitrag zur Erhaltung des Lebens zu erinnern!

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Sifneikos Gialos – Kap Vourna

Der erste Kilometer der Route bringt Sie zu einem der nördlichsten Kaps von Antiparos, das
seinen Namen aufgrund seiner Himmelsrichtung bekommen hat. Kap Vorina oder Vourna,
wie die Einheimischen es nennen, ist ein abgelegener Zufluchtsort für Besucher, die die Insel
erforschen möchten. Gleichzeitig bietet eine Kapelle eine Panorama-Ansicht der kleinen
Inseln Kato Fira (Diplo) und Pano Fira (Kavouras). Von hier aus kann der Besucher den Kanal
zwischen den kleinen Inseln wahrnehmen. Die seichten Gewässer ermöglichen das Wandern
im Meer zwischen den beiden kleinen Inseln! Am Ende der Route kommt die Belohnung:
Den natürlichen und wilden Strand genießen und schwimmen gehen.

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Sifneikos Gialos – Livadi (Kampos)

Der erste Teil der Route liegt auf einem Hügel, von dem Sie die Aussicht zum Chorio und später zu den beiden Salinen genießen können. Danach und bis zum Ende der Strecke werden sie Bauernhäusern und dem Anbau von Weinstöcken und Olivenbäumen begegnen.
Die Bauernhäuser werden von den Einheimischen „Katikies“ genannt und wurden nach der traditionellen Architektur gebaut. Sie sind aus Stein und umfassen mehrere Hilfskonstruktionen der ländlichen Wirtschaft, wie z.B. Backofen und Tenne. Antiparos trägt zum Wiederaufbau des kykladischen Weinanbaus und zur Erhaltung der einheimischen Rebsorten bei. Die Produktion von Tsipouro („Suma“ im lokalen Dialekt) und die
„Kasanemata“ sind gesellschaftliche Ereignisse, die während des Oktobers und Novembers stattfinden. Die Sensibilisierung für die Erweiterung des Schutzes der biologischen Vielfalt und des Weinanbaus sowie der allgemeine Schutz und die Auszeichnung des ländlichen Erbes sind wichtige Elemente zur Erhaltung unseres natürlichen und kulturellen Erbes!

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ΑΜΠΕΛΩΝΑΣ ΣΤΑ ΜΕΓΑΛΑ ΜΟΝΑΣΤΗΡΙΑ.jpg

Es wird vorgeschlagen, diese Route mit Routen 6 und 6B zu
kombinieren (Gesamtdauer: 3 Stunden und 15 Minuten). Der Schwierigkeitsgrad ist für
alle drei Strecken mittel. Sie umfassen alte Maultierpfade, die man früher zu Fuß oder auf
Tieren durchquerte. So können Sie den ursprünglichen Gebrauch dieser alten Pfade
nachempfinden!
Die Route ist auch für Mountainbikes geeignet und ihr Schwierigkeitsgrad ist leicht. Es
wird vorgeschlagen, auf den Routen 6 und 6B weiter zu fahren, deren Schwierigkeitsgrade
entsprechend mittel und leicht sind.

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Profitis Ilias [Prophet Elias], der höchste Gipfel der Insel, ist nur 300 Meter über dem
Meeresspiegel, mit dem Privileg, einen schönen Blick auf 15 Inseln zu bieten. Deshalb wird
er als die „Villa“ von Antiparos betrachtet. Die gleichnamige Kapelle wurde 1937 von den Bewohnern der Insel erbaut. Bemerkenswert ist der Einsatz von Ioannis Patelis, der damals in den Minen der Region arbeitete. Mit Ausdauer und Geduld und wann immer er eine Gelegenheit fand, lud er Baumaterialien auf seinen Esel und brachte sie mit diesem zum Gipfel, um die Kapelle zu bauen.

Kaki Skala – Profitis Ilias

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Im Gebiet der Monastiria (d.h. Klöster auf Deutsch) gibt es eine starke Forschungstätigkeit über Mineralisation, die im späten 19. Jahrhundert entstand. Das Hauptabbaugebiet ist die
„Kakia Skala“, wo die älteste systematische Ausbeutung der Lagerstätte in Antiparos von der Französischen Gesellschaft von Lavrion stattfand. Das abgebaute Erz war die sogenannte „Kalamina“, eine Zinklagerstätte (Smithsonit). In der weiteren Umgebung von Monastiria-
Bouyouka wird die Mehrheit der Minen auch zur Nutzung von Blei gebraucht. Zeugen der Bergbautätigkeit sind die umfangreichen Abraumhalden, abgeschieden in verschiedenen
Höhen der Steigung, und die Ruinen der Dienstgebäude für die Arbeiter und sonstigen Bediensteten der Minen. Zum Schluss sind in der Georoute Gesteinsoberflächen mit
eingebetteten Mangan- und Eisenoxiden zu finden, was die Route zu einem lebhaften Makrolabor für Petrologie und Mineralogie macht.

Megala Monastiria – Kaki Skala

Die Route entwickelt sich auf einer Feldstraße von mittlerer bis schlechter Gangbarkeit. Es ist die Strecke von und nach dem Feriendorf Agios Georgios, je nachdem in welche Richtung
Sie gehen bzw. fahren. Die Siedlung entwickelt sich seit 1975 durch eine Baugenossenschaft mit dem Straßendesign und der Vision einer modellhaften „Inselsiedlung“. Gegenüber der
Siedlung liegen die Inseln Tsimintiri und Despotiko, die von besonderer archäologischer Bedeutung sind und mit einem Boot besichtigt werden können.

Kaki Skala – Agios Georgios

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Die Strecke entwickelt sich in einem Pfad in Clustern von Nadelbäumen und Macchien. Der Begriff Macchie bezeichnet immergrüne breitblättrige Sträucher, typisches Merkmal eines
mediterranen Ökosystems. Diese Cluster entstehen in niedrigen und mittleren Höhen, auf einem Substrat hauptsächlich aus Kalkstein. Insbesondere werden dichte Cluster von Mastixstrauch (Schinos) und Phönizischer Wacholder (Fida) gefunden. Dieser Weg diente den Touren mit Maultieren von und nach Agios Georgios [Heiliger Georg] durch den Kamm
von Kampia und bildet einen Teil der Hauptachse zwischen dem Norden und dem Süden der Insel, genannt „Pano dromos o orinos“ [„Der Obere Weg, der Bergige Weg“].
Neben der Hauptachse des Pfads werden Sie einen vertikalen Graben (Brunnen) antreffen,ein Überrest der Bergbauaktivität von Silbergalenit im Norden des Gebiets von Agios Georgios. Bitte bewundern Sie den Graben aus der Ferne und beugen Sie sich nicht über ihn, um seine Tiefe zu erkunden!

Profitis Ilias – Agios Georgios (Kampia)

ΘΕΑ ΠΡΟΣ ΤΙΣ ΝΗΣΙΔΕΣ ΤΟΥΡΝΑ ΚΑΙ ΠΡΕΖΑ.jp

Die Höhle von Antiparos ist eng mit der Geschichte des Ortes verbunden, da sie bereits seit den Großen Reisen (18.-19. Jahrhundert) eine bedeutende Attraktion für viele Besucher war. Die eingravierten Inschriften, die im Dekor der Höhle gefunden werden, sind eine
unerschöpfliche Quelle von Geschichten, Legenden und Informationen über ihre berühmten und auch weniger berühmten Besucher. Gleichzeitig war sie ein Zufluchtsort für die Bewohner der Insel in den Jahren der Piraterie, daher ihr Name als Katafygi, d.h. Zuflucht
auf Deutsch. Die Höhle ist für Europas ältesten Stalagmit (45 Millionen Jahre) und ihre reiche lithographische Dekoration bekannt.
Auf dem Maultierpfad, den Sie überqueren werden, erreichte man bis vor 25 Jahren mit
Maultieren die Höhle.
Auch heute ist das Fest von Agios Ioannis Spiliotis [Heiliger Johannes] immer noch ein
lebendiger Brauch, der am 8. Mai stattfindet!

Di Höhle von Antiparos – Apantima

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Merkmale dieser Route sind die Rückstände aus dem Extraktionsverfahren der alten
Eisenmine, die im Zeitraum 1890-1910 in Betrieb war. Das Eisenerz in der Region besteht aus Hämatit, Gaitit und Limonit. Hämatit verdankt seinen Namen der blutroten Tönung und wird als Halbedelstein, aber auch in der Industrie, verwendet. Gaitit wurde zu Ehren des deutschen Dichters, Autors und Philosophen Johann Wolfgang von Goethe so benannt, aufgrund seines wichtigen Auftretens in Deutschland, und Limonit hat die Ockerfarbe. Die Metalle sind überall um uns herum im Alltag!
Die Minenprojekte, die in diesem Gebiet angesiedelt waren, wurden aufgegeben und bis heute sind keine Schutzmaßnahmen ergriffen. Daher ist Ihre Aufmerksamkeit erforderlich.
Zusätzlich zu den Eisenerzgewinnungsprojekten gibt es auch Reste von Bergbauhilfswerken,
wie z.B. in Stein gehauene und gepflasterte Straßen, Gebäudeeinrichtungen und Rampen zum Verladen des Erzes.

Die Eisenminen von Antiparos

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Der südliche Teil von Antiparos besteht aus vulkanischen Gesteinen, die besondere
geologische Formationen bilden. In der Bucht von Faneromeni werden typische Formen des zellularen Zerfalls von vulkanischen Gesteinen, bekannt als Tafoni, gefunden. Tafoni werden
durch intensive Windkraft und chemische Verwitterung gebildet. Sie entstehen
wahrscheinlich, wenn das Salz, gelöst in Wasser, in Mikrorisse des Gesteins eintritt.
Wasserverdunstung bildet Salzkristalle, die die leeren Räume füllen und Spannungen im Inneren des Gesteins ausüben, was zur Ablösung der Gesteinsmasse führt. Im Laufe der Zeit werden die erzeugten Hohlräume immer größer. Dieser Teil von Antiparos gehört auch zum
Europäischen Ökologischen Netz Natura 2000 mit dem Namen „Inseln von Paros und südlichem Antiparos“ unter dem Code GR 4220025 (besonderes Schutzgebiet).

Soros – Faneromeni